Fülle im Alltag

Vom 18. Januar 2022

Die Zeit zwischen den Jahren hat mir das Thema „Fülle“ mal wieder näher gebracht. Da gab es wunderbare Geschenke, Begegnungen, Geschichten und mehr.

Inspiriert davon, habe ich ältere Texte gelesen, über Verteilung von Ressourcen nachgedacht, Beziehungsmuster wahrgenommen, in den Garten geschaut und auch mit anderen über ein gemeinschaftliches Miteinander gesprochen.

Fülle bedeutet für jede und jeden etwas sehr unterschiedliches. Für mich ist es eine Haltung, mit der ich in die Welt schaue und handele. Ich gehe davon aus, dass diese Welt, eine Welt der Fülle ist und für jeden und jede genug da ist.

Fülle im Alltag kann dann spürbar werden, wenn unsere Wünsche erfüllt werden und wir anderen mit Liebe, Freude und Harmonie begegnen. Und auch, wenn uns andere mit dieser Haltung begegnen. Es könnte ein Schlüssel zu mehr Freiheit und Gerechtigkeit sein.

Jemand -die oder der in Fülle lebt- wertet andere nicht ab, vergeudet keine Energien bei der Suche von Schuldigen und lässt sich nicht entmutigen, wenn etwas Unerwartetes passiert. Manchmal werden sogar neue Lösungen entwickelt, der Kurs korrigiert und neue Richtung eingeschlagen.

Deutlich wird in solchen Momenten: “Ein gutes Leben für Alle ist möglich.“

Es braucht allerdings auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen, die genau das erleichtern.

Das Jahr ist noch sehr frisch und es bietet sich an, über Maßstäbe für ein gutes Leben nachzudenken und im Alltag zu leben.

Was denkst Du dazu?

Lust auf einen Lesetipp?

Dorothee Markert (www.christel-goettert-verlag.de):

  • Nicht Mangel, sondern Fülle.
  • Fülle und Freiheit in „der Welt der Gabe“.